Gelangt etwas von dem Quecksilber in den Körper?
Amalgam ist als Zahnfüllung umstritten, und eine endgültige gesetzliche Regelung zum Einsatz dieser Füllmasse steht nach wie vor aus. Ob und in welchem Ausmaß das im Amalgam enthaltene Quecksilber in den Körper gelangen kann, wurde an mehreren Forschungsinstituten im In- und Ausland untersucht. Dabei ergab sich, dass Menschen mit Amalgam-Zahnfüllungen eine vier bis fünf Mal so hohe Quecksilber-Belastung aufweisen wie die untersuchten Kandidaten ohne Amalgam in den Zähnen.
Belastungsgrenzen von der WHO festgelegt
Die Weltgesundheitsorganisation hat die Grenzwerte für die Belastungsgrenze klar festgelegt. Nach Untersuchungen der Universität in Halifax (Kanada) steht fest, dass ein Patient mit zehn Amalgam-Füllungen lediglich zwei Prozent dieses Grenzwertes erreicht. Unumstritten ist demnach, dass Quecksilber tatsächlich in den Körper gelangt. Ebenfalls eindeutig ist, auf welchen Wegen dies geschieht.